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Festival "intersonanzen" Potsdam
Beim diesjährigen "intersonanzen"-Festival gibt es am 16. und 17. Mai 2014 zwei Uraufführungen von Hermann Keller
• 16.5., 19.00 Uhr, "Schreie, doch auch helle Träume" für Klavier vierhändig" (Ensemble Junge Musik Berlin)
• 17.5., 19.00 Uhr, "terzetto breve" (Ensemble Profil, Rumänien)
Außerdem spielt Moritz Ernst am 15. Mai um 20:00 Uhr "NOIRE" von Peter Köszeghy
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Kompositionsauftrag der Ernst von Siemens Kulturstiftung an Peter Köszeghy
Das geförderte Werk "death march" für Gesang und Kammerensemble wird am 5. Mai 2014 beim "Prag Modern"-Festival uraufgeführt werden.
Peter Köszeghy schreibt das neue Werk für das Ensemble Prague Modern und die Sopranistin Irena Troupova. "Der Text des Stücks", so Köszeghy, "stammt von dem Dichter Miklós Radnóti, einem ungarischen Juden. Er wurde 1945 auf einem der Todesmärsche erschossen und als sein Körper später exhumiert wurde, fand man handschriftliche Gedichte in seinem Mantel, anhand derer man ihn identifizieren konnte. Diese Kurzgedichte haben eine sehr ökonomische, aber auch sehr gewaltsame Sprache. Vier von Radnótis Gedichten aus seiner Sammlung 'Razglednicak' möchte ich vertonen."
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Neu-Inszenierungen von Gordon Kampes "Kannst Du pfeifen, Johanna"
Gordon Kampes Ende 2013 an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführte Kinderoper hat im März 2014 in Saarbrücke und im Mai 2014 in Hannover Premiere!
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken. Premiere am 22. März 2014 in der Alten Kirche
Musikalische Leitung: Ulrich Cornelius Maier
Inszenierung: Solvejg Bauer
Bühnenbild: Christian Held
Kostüme: Kathrin EngelWeitere Aufführungen am 25.03., 26.03., 28.03., 30.03., 31.03., 01.04 und 06.04.
Staatsoper Hannover. Premiere am 14. Mai 2014, Ballhof Zwei
Musikalische Leitung: Kaling Khouw
Inszenierung: Markus Michael Tschubert
Bühne und Kostüme: Magdalena WiesauerWeitere Aufführungen: 21.05., 25.05., 26.05, 18.06., 23.06. und 02.07.
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Opern-Uraufführung von Stephan Winkler in Wuppertal
Die nächsten aufführungen von Stephan Winklers Musiktheater "Der Universums-Stulp", das am 7. Februar 2014 seine Uraufführung erlebte, finden am 7. und am 30. März 2014 statt!
Literarische Grundlage dieser musikalischen Bildgeschichte in drei Heften ist der 1993 erschienene gleichnamige Roman des Wuppertaler Autors und Zeichners Eugen Egner.
Mit einer neuartigen Integration von Comic, Zeichentrick, Theater und Gesang läuten Egner und Winkler das Zeitalter der Graphic Novel auf der Musiktheaterbühne ein. Die Verschränkung unterschiedlicher Medien und Bildebenen findet auch in Winklers Musik ihre Fortsetzung, in der Sänger und die Musiker des Ensemble musikFabrik auf vielfache Weise mit live gespieltem und voraufgenommenem Material In Dialog treten. „Die Verwischung der Grenzen zwischen natürlich und synthetisch und die dadurch entstehenden Verwirrungen in der Wahrnehmung“ führen geradewegs zum unabschließbaren Thema der Identität, „der eigenen ebenso wie der jedes Gegenübers und die Schwierigkeiten der Kommunikation des Ichs mit einer Außenwelt, die ihm in absonderlichsten und unerwartetsten Formen entgegentritt“, so Stephan Winkler. „Anstelle der Ausbreitung und psychologischen Ausleuchtung einer mehr oder weniger tragischen Figurenkonstellation wird das Publikum in einen wilden Strudel sich überstürzender Ereignisse gezogen, eine immer abenteuerlicher und alptraumhafter werdende Folge überraschender Wendungen, die über den Zuschauer auf ähnlich kafkaeske Weise hereinbricht, wie über den Protagonisten Traugott Neimann selbst.“
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Gordon Kampe vom Fonds Experimentelles Musiktheater ausgewählt!
Gordon Kampes gemeinsam mit Katharina Ortmann und Ivan Bazak entwickeltes Musiktheaterprojekt »Bieletopia« wurde vom Fonds Experimentelles Musiktheater ausgewählt – wir gratulieren!
Was ist eine Stadt-Utopie? Wie klingt, bewegt, wie kommuniziert sich eine Vision von Zukunftsstadt? Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen? Ausgehend von diesen Fragen untersucht »Bieletopia« das »Stadttheater« als idealen Möglichkeitsraum der gegenwärtigen urbanen Gesellschaft, an dem Utopien verhandelt werden. Unter Einbeziehung der Stadtbewohner und des gesamten Stadtraums sollen vielfältige utopische Entwürfe erforscht und hieraus einen kaleidoskopartigen musiktheatralen Raum geschaffen werden, der zugleich Individuum und Gemeinschaft zusammenbringt. »Bieletopia« wird 2015 am Theater Bielefeld realisiert werden.
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"Neue Musiklehre" von Hermann Keller
Im Januar 2014 ist im Von-Bockel-Verlag Hermann Kellers "Neue Musiklehre. Grundlagen für Komposition und Improvisation" erschienen!
Aus der festen Überzeugung, dass jeder Mensch musikalische Fähigkeiten besitzt, ergibt sich das wichtigste Anliegen von Hermann Kellers Musiklehre, nämlich dass jeder diese Fähigkeiten auch nutzen kann, ob er nun trommelt oder singt oder ein Melodieinstrument oder Klavier spielt, besser noch: mehreres und am besten als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Hermann Keller will mit seiner Musiklehre diejenigen erreichen, die sich von den strengen Grenzziehungen "der" "Sparten" nicht einengen lassen wollen. Er wirft die Frage nach den Merkmalen auf, die grundlegend für jede Musik sind. Worin bestehen diese und was wird damit zum Ausgangspunkt der Musiklehre?"Hermann Kellers "Neue Musiklehre" erscheint im A4-Format, umfasst 184 S. und kann ab sofort zum Preis von 25,00 Euro unter info@editionjulianeklein.de bestellt werden!
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ECLAT-Festival Stuttgart
Im Rahmen des diesjährigen ECLAT-Festivals gibt es am 7. Und 8. Februar 2014 in vier Konzerten insgesamt 5 Uraufführungen und eine Wiederaufführung von Annesley Black, Peter Gahn, Hannes Seidl, Jagoda Szmytka und Joanna Wozny zu erleben!
• 7. Februar, 20:00, Theaterhaus, T1. ECLAT Konzert 3
Annesley Black: “a piece that is a size that is recognised as not a size but a piece” für Klavier (UA)
(Nicolas Hodges, Klavier)• 8. Februar, 15:30, Theaterhaus, T2. ECLAT Konzert 4
Joanna Wozny: “brown, fizzled out” für Ensemble (UA)
(Ensemble ascolta, Ltg. Jonathan Stockhammer)• 8. Februar, 17:00, Theaterhaus, T1. ECLAT Konzert 5
Hannes Seidl: „Mehr als die Hälfte“ für Orchester und live-elektronische Reduktion (UA)
Peter Gahn: „Nachtsicht II“ für Orchester, Sprecher und Live-Elektronik (UA)
(Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Leitung: Johannes Kalitzke)• 8. Februar, 20:00, Theaterhaus, T2. ECLAT Konzert 6
Preisträgerkonzert und Verleihung des Kompositionspreises der Stadt Stuttgart 2013 an Peter Gahn und Christian Billian
Peter Gahn: „Nachtsicht I - Version für Sprecher, Schlagzeug und Elektronik“
Jagoda Szmytka: “empty music” für Klarinette, Viola, Violoncello, Klavier, Schlagzeug und Projektionen (UA)
(ensemble recherche, Susanne Weckerle, Sprecherin, Sebastian Berweck, Elektronik) -
NEU IM VERLAG!
Wir freuen uns, dass ab jetzt das Gesamtwerk von Jagoda Szmytka in der Edition Juliane Klein verlegt ist.
Jagoda Szmytka, geb. 1982 in Legnica (Polen), studierte zunächst Kunstgeschichte und Philosophie, dann Musiktheorie und Komposition in Wrocław (Polen). Aufbaustudien in Komposition bei Pierluigi Billone (Graz), Beat Furrer (Graz und Frankfurt a. M.) und Wolfgang Rihm (Karlsruhe) schlossen sich an. Zu ihren wichtigsten Aufführungen im Jahr 2014 zählen u.a. Uraufführungen beim ECLAT-Festival in Stuttgart, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik sowie den Darmstädter Ferienkursen. 2015 wird sie eine Portrait-CD in der Reihe „Edition zeitgenössische Musik“ des Deutschen Musikrates erhalten. Mehr Informationen unter http://www.jagodaszmytka.com.
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Ultraschall-Festival Berlin
Beim diesjährigen "Ultraschall" Festival werden zwischen dem 25. und 31. Januar Kompositionen von Leopold Hurt, Hannes Seidl und Jagoda Szmytka zu hören sein.
• 25.01, 17.00 Uhr Radialsystem. Leopold Hurt: "Aggregat" für Cello und E-Zither
• 26.01., 15.00 Uhr. Radialsystem. Leopold Hurt: NEUES WERK für Zither und Hannes Seidl:" Twisted Strip" für Zither (Leopold Hurt, Zither)
• 26.01., 15.00 Uhr. Radialsystem. Jagoda Szmytka: "Greedings from a Doppelgänger" und "sky-me, type-me" (Ensemble Garage)
•31.01, 20:00 Uhr. Haus des Rundfunks. Leopold Hurt: "Seuring|Schalter" für E-Zither und Orchester (RSO Berlin, Ltg.: Johannes Kalitzke) -
"Der unsichtbare Vater" in Mannheim
Am 4. Januar 2014 hat am Nationaltheater in Mannheim Juliane Kleins Kinderoper "Der unsichtbare Vater" Premiere.
Das mobile Musiktheater nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Amelie Fried hat Sybrand van der Werf inszeniert. Es spielen Philipp Nicklaus (Paul, Tenor), Fanny Mas (Mama, Akkordeon),Johannes Gaudet Dit Trafit ( Ludwig, Percussion) und Olaf Schönborn (Papa, Saxophon).
Weitere Aufführungen gibt es am 5., 7., 8., 9., 10. und 12. Januar 2014.
Termine
Termine
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28.04.2026, 21:00
rbb radio3, "Neue Musik"
• Gordon Kampe: "Darl Lux" (Ausz.)
• Hans Thomalla: "Dark Fall" (Ausz.)Ensemble LUX:NM / Estelle Kruger (Sopran), Thomas Berau (Bariton), Nationaltheater-Orchester Mannheim, Ltg.: Alan Pierson
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29.04.2026, 19:30
Stadtbücherei Frankfurt - Zentralbibliothek, "World Design Capital", Frankfurt a.M.
Julia Mihály:
• "Ein Glas Wasser"
• "Oh, das Universum, denken sie"Broken Frames Syndicate
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02.05.2026, 22:05
DLF, "Atelier Neuer Musik"
"Von Trauma und Zwischenraum. Neue Ensemblemusik von Eloain Lovis Hübner"
Eine Sendung von Leonie Reineke -
02.05.2026
Teatro Aveirense, Aveira (Portugal)
Sara Glojnarić: "Everything Always"
Orquestra das Beiras
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03.05.2026, 11:00
Kölner Philharmonie
Eloain Lovis Hübner: "PIZZA CRUNCH!"(UA)
ÉRMA Ensemble
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05.05.2026, 20:00
BKA Theater Berlin, "Unerörte Musik"
Ulrich Kreppein: "Formen der Luft" Fassung für Saxophon, Akkordeon, Klavier und Violoncello (UA)
Ensemble LUX:NM
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10.05.2026, 18:00
Staatsoper Stuttgart, Opernhaus
Sara Glojnarić: "Station Paradiso" - Eine Mixtape-Oper entlang der ehemaligen Europastraße 5. Libretto von Tanja Sljivar. (UA)
Goran Jurić, Josefin Feiler, Andrew Bogard, Diana Haller, Joseph Tancredi, Fanie Antonelou, Stine Marie Fischer, Martina Mikelić, Staatsorchester Stuttgart, Musikalische Leitung: Peter Rundel, Regie: Anika Rutkofsky
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14.05.2026, 15:00
Staatsoper Stuttgart, Opernhaus
Sara Glojnarić: "Station Paradiso" - Eine Mixtape-Oper entlang der ehemaligen Europastraße 5. Libretto von Tanja Sljivar.
Goran Jurić, Josefin Feiler, Andrew Bogard, Diana Haller, Joseph Tancredi, Fanie Antonelou, Stine Marie Fischer, Martina Mikelić, Staatsorchester Stuttgart, Musikalische Leitung: Peter Rundel, Regie: Anika Rutkofsky
Weitere Aufführungen am 17.5. (18:00 Uhr), am 24.5. (18:00 Uhr), am 1.6. (19:30 Uhr), am 6.6. (19:00 Uhr), am 11.6. (19:00 Uhr) und am 21.6. (19:00 Uhr).
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14.05.2026, 21:00
SWR 2, JetztMusik
"Heimatgefühle?" - Sara Glojnarić spricht mit Martina Seeber über musikalische Erinnerungen
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19.05.2026, 21:00
rbb radio3, "Neue Musik"
Gordon Kampe: "happy - 3 Stücke"
Non-Piano Ensemble