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  1. Michael Hirsch ist tot!
    Michael Hirsch ist tot!

    Völlig überraschend verstarb am Montag, dem 6.2., der Komponist Michael Hirsch im Alter von 58 Jahren in Berlin.

    Noch Ende Januar hatte er seine Oper "Dido" an der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin zur Premiere geführt – eine Kombination seiner Kurzoper "La Didone Abbandonata" (2003) mit einer Neubearbeitung von Henry Purcells "Dido and Aeneas".

    Der 1958 in München geborene Komponist lebte seit 1981 in Berlin. Seine Werke wurden bei internationalen Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, Musica Viva München, ECLAT Stuttgart und Ultraschall Berlin aufgeführt. Er schrieb Orchesterwerke, Kammermusik, Vokalmusik, Sprachkompositionen und diverse Formen von Oper und Musiktheater. Seine Musiktheaterwerke erlebten ihre Uraufführungen u.a. am Theater Bielefeld, der Staatsoper Hannover, der Staatsoper Stuttgart und zuletzt an der Deutschen Oper Berlin. Neben Seiner Tätigkeit als Komponist war Michael Hirsch als Sprecher und Schauspieler Mitglied des „Freyer-Ensembles“ und der „Maulwerker“

    Wir trauern um Michael Hirsch als einen großartigen Komponisten, leidenschaftlichen Theatermann und wunderbaren Menschen!

    Berlin, den 8. Februar 2017

    Mathias Lehmann

    Nachruf von Eleonore Büning in der FAZ

    Nachruf von Moritz Eggert für die nmz

  2. "Dido" von Michael Hirsch
    "Dido" von Michael Hirsch

    Am 28. Januar 2017 wird an der Deutschen Oper Berlin (Tischlerei) das Musiktheater "Dido" mit Musik von Michael Hirsch und Henry Purcell uraufgeführt!

    "Die auf dem 4.Buch der Aeneis des Vergil basierende Geschichte von Dido und Aeneas", so Michael Hirsch, "wird hier in zwei äußerst unterschiedlichen Versionen erzählt: Zum einen in der 2003 komponierten Kurzoper La Didone abbandonata, die auf dem gleichnamigen Libretto von Pietro Metastasio (1724) basiert. Zum anderen in einer Neubearbeitung von Henry Purcells Dido and Aeneas, die mit der Instrumentalbesetzung von La Didone abbandonata die Grenzen zwischen alter und neuer Musik aufzuheben versucht. Hier wird (im Gegensatz zu dem Metastasio-Text im ersten Stück) die ursprüngliche Werkgestalt vollständig erhalten bleiben. Dennoch geht diese Bearbeitung über eine bloßes Arrangement deutlich hinaus. Verschiedene Techniken musikalischer Verarbeitung zwischen Uminstrumentierung und Neukomposition mit Mitteln und Techniken der Neuen Musik sollen das alte Stück aus der Perspektive eines zeitgenössischen Komponisten neu erfahrbar machen."

    Die Premiere ist am 28. Januar 2017. Weitere Aufführungen am 31.1., 6.2., 7.2., 9.2., 10.2. und 11.2.2017.

    Auf unserer "Service"-Seite gibt es die Partitur von "DIDO" als "Partitur des Monats" zum kostenfreien Download

  3. Wieder im Spielplan!
    Wieder im Spielplan!

    In der Spielzeit 2016/17 erleben zwei Kinderopern von Gordon Kampe und Juliane Klein ihre Wiederaufnahme!

    • Die Staatsoper Hannofer feiert am 05.01.2017 die Wiederaufnahme, von Gordon Kampes: "Kannst Du pfeifen, Johanna?". Libretto von Dorothea Hartmann nach dem gleichnamigen Buch von Ulf Stark.

    • Am Nationaltheater Mannheim wird am 31. Januar 2017 Juliane Kleins: "Der unsichtbare Vater" Mobiles Musiktheater nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Amelie Fried wiederaufgenommen!

  4. Good Morning Deutschland
    Good Morning Deutschland

    "Das beste aus einem halben Jahr" - jetzt auf hr2!

    Am 12., 19. und 26. November sowie am 3. Dezember 2016 wird in der Sendung "The Artist's Corner" um 23:03 Uhr auf hr2 das beste aus einem halben Jahr des von Hannes Seidl initiierten Radioprojektes von und für geflüchtete Menschen "GOOD MORNING DEUTSCHLAND" gesendet!
    Für "The Artist’s Corner" hat Hannes Seidl die spannendsten Momente aus Live-Konzerten und Gesprächen der Geflüchteten zu vier dokumentarischen Hörstücken montiert. Es geht darin um Erinnerungen an die Heimat, um die Sicht auf die Bundesrepublik, um kulturelle Unterschiede, um Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft. Es sind – oft überraschend humorvolle – Berichte, auch über die konkrete Situation in den Unterkünften, über das Bedürfnis der Geflüchteten, sich auszudrücken, ihre eigenen Kulturen weiterzuführen und über die Versuche, mittels Musik Gemeinschaft herzustellen.

    Weitere Informationen auf der Internetseite des Projektes.

  5. Juliane Klein im DLF
    Juliane Klein im DLF

    In der Reihe "REVISITED Forum neuer Musik" des DLF wird am 26. November 2016 um 22:05 Uhr Juliane Kleins "PSALM 23" vorgestellt.

    Uraufgeführt wurde "PSALM 23" beim "Forum Neuer Musik 2003" durch Carmen Fuggiss (Sopran), Oliver Zwarg (Bariton) und das Ensemble Resonanz, Ltg.: Johannes Harneit.

    Bemerkenswert unverbraucht, unabgegolten erscheinen die bekannten Verse des 23. Psalms in der Übertragung von Arnold Stadler. Lapidar reiht sich Gedanke an Gedanke, Besänftigendes fehlt. Juliane Kleins 70-minütige Ensemblemusik vertieft die Lektüre in Gestalt musikalischer Handlung. Religiöses Pathos fehlt ganz. In der ungewöhnlichen Ensembleaufstellung überlagern sich zwei Musizierweisen: eine durch den Blickkontakt zum Dirigenten, eine zweite nur über das Ohr. Im zweiten Teil der Komposition wechseln Gestus und Perspektive: Die Musik wird intimer, ein Dialog mit Gott scheint als Möglichkeit auf.

  6. "Shadow Music" von Annesley Black
    "Shadow Music" von Annesley Black

    Am 12. November 2016, 20:00 Uhr wird Annesley Blacks "Shadow Music" im Theaterhaus in Stuttgart uraufgeführt!

    "Mit 'Shadow Music'", so Annesley Black, "wird ein Musikgenre bezeichnet, das in den frühen 60er Jahren entstand und Elemente des vorwiegend instrumentalen Westcoast Surf Rocks mit traditionellen thailandischen Melodien, Klangfarben und Formen kombiniert. Ihre Entstehung ist eng mit den amerikanischen Soldaten verbunden, die während des Vietnamkrieges als Touristen in ihren freien Tagen das Land des Lächelns besuchten und ein Unterhaltungsprogramm angeboten bekommen sollten."

    Die Uraufführung am 12. November im Theaterhaus Stuttgart spielt das Ensemble SUONO MOBILE global unter der Leitung von Christof M. Löser.

  7. "ingolf #2 und #3" in Gelsenkirchen
    "ingolf #2 und #3" in Gelsenkirchen

    Die sechsteilige Musiktheater-Reihe von Daniel Kötter und Hannes Seidl um „ingolf“ am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen wird fortgesetzt:

    • Am 25. September 2016 um 19:00 ist noch einmal "ingolf #2: ingolf geht arbeiten" zu sehen und im Vorfeld der Aufführung wird auch der Film "ingolf lebt allein" aus „ingolf #1“ nochmals gezeigt.

    • Am 28. Oktober 2016 um 18:00 hat dann die Installation und Performance "ingolf #3: ingolf wohnt" Premiere.

  8. Schneider-Schott-Musikpreis 2016 für Gordon Kampe
    Schneider-Schott-Musikpreis 2016 für Gordon Kampe

    Am 23. Oktober 2016, 11.00 Uhr, wird der Preis im Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz an Kampe verliehen

    Gordon Kampewurde mit dem alle zwei Jahre im Wechsel an Interperten und an Komponisten vergebenen Schneider-Schott-Musikpreis Mainz ausgezeichnet. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am Sonntag, 23. Oktober 2016, im Rahmen eines Konzertes im Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz verliehen. Es spielt das Ensemble LUX:NM.

    Wir gratulieren!

  9. Uraufführung von Peter Köszeghy im Konzerthaus Berlin
    Uraufführung von Peter Köszeghy im Konzerthaus Berlin

    Am 16. Oktober 2016 spielen das Ensemble unitedBerlin und das Solistenensemble PHÖNIX16 Köszeghys "hidden waves".

    Die Uraufführung ist Teil des Konzertabends "ECHOLOT", in dem es um die "Kreativstadt" Berlin geht und darum, ob sie dies auch auch für zeitgenössische Musik ist. Acht Komponisten sind eingeladen, die Frage aus ihrer Warte zu beantworten – gekoppelt mit der Präsentation eines ihrer Werke.

  10. Kap Hoorn
    Kap Hoorn

    Am 16. September 2016, 20:00 Uhr, feiert im Theaterdiscounter in Berlin die szenische Konzert-Installation "Kap Hoorn" von Gordon Kampe ihre Premiere

    Sie nährt und verzehrt uns. Sie fesselt und entfesselt uns. Sie hält uns wach und lässt uns gleichzeitig träumen. "Kap Hoorn" erschafft einen Jahrmarkt der Emotionen. Wie nach einer Fahrt im Kettenkarussell taumeln wir schwindelnd von einer Attraktion zur nächsten.
    Um unserem inneren Treiben auf die Spur zu kommen, verlangsamt die Performance-Gruppe KOIKATE die Fahrt. Gemeinsam mit dem Ensemble LUX:NM und dem Komponisten Gordon Kampe halten sie den verrückten Hochgeschwindigkeitsrummel an und schaffen eine interdisziplinäre Installation, die ehrlich und schamfrei Sehnsüchten auf den Grund geht!

    Weitere Aufführungen von "Kap Hoorn" gibt es am 17., 22., 23. und 24. September 2016

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Termine

Termine

  1. 16.01.2026, 20:00

    Ultraschall Festival Berlin, Radialsysthem V

    Sara Glojnarić:
    • „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
    • „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und Elektronik

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman

  2. 17.01.2026, 20:00

    Festival FRAKZIONEN, Zionskirche Bielefeld

    Gordon Kampe: "Moritaten und Sentimentales"

    Ensemble Ascolta

  3. 17.01.2026, 19:00

    Ultraschall Festival Berlin, Radialsystem

    • Annesley Black: "breeding episodes of golden toads 1964-1987"
    • Elnaz Seyedi: "Silverback"

    Trio Accanto

    Das Konzert wird live auf Deutschlandfunk Kultur im Radio übertragen!

  4. 18.01.2026, 19:00

    Stadtcasino Basel

    Sara Glojnarić: "Sugarcoating #4" für Orchester

    Basel Sinfonietta, Ltg.: Elena Schwarz

  5. 23.01.2026, 20:00

    Deutschlandfunk Kultur, Konzert

    Sara Glojnarić:
    • „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
    • „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und Elektronik

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman

  6. 23.01.2026, 19:00

    oenm, Hellbrunner Straße, Salzburg

    Sara Glojnarić: "Artefacts #2"

    Mimi Doulton (Sopran), Rupert Struber (Percussion)

  7. 27.01.2026, 20:00

    "Unerhörte Musik" im BKA-Theater Berlin

    Eloain Lovis Hübner: "Mehrfachbelichtete Melodramen"

    Frauke Aulbert, voice & beat box

  8. 29.01.2026, 19:30

    Wiener Konzerthaus, Berio Saal

    Annesley Black: "Folds Dependent" für Streichquartett

    Mivos Quartett

  9. 04.02.2026, 21:30

    ECLAT Festival, Theaterhaus Stuttgart

    Hans Thomalla: "Nachtmusik" für Ensemble im Raum und Licht (UA)

    Ensemble LuxNM, Marcel Weber (Lichtkonzeption)

  10. 08.02.2026, 18:00

    ECLAT Festival, Theaterhaus Stuttgart

    Preisträgerkonzert des Stuttgarter Kompositionspreises, u.a. für:

    Elnaz Seyedi: "absolute snow"

    Shizuyo Oka(Klarinette), Deepa Goonetilleke (Horn), Åsa Åkerberg (Violoncello)

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