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"Im Stein" von Sara Glojnarić
Uraufführung (als Stream) am 30. Juni an der Oper in Halle
Ursprünglich für den 10. April angesetzt, soll die Uraufführung von Sara Glojnarićs Musiktheater "Im Stein" auf einen Text von Clemens Meyer nun digital am 30. Juni 2021 am Opernhaus in Halle seine Uraufführung erleben!
In soghafter, schwindelerregender Sprache führt Clemens Meyer in seinem monumentalen Roman "Im Stein" in schmutzige Hinterzimmer, nächtliche Straßen, Abgründe und Seelen der Menschen einer fiktiven Großstadt. Poetisch fremd und realistisch zugleich ist Im Stein eine Geschichte (ost)deutscher Verhältnisse des Hier und Jetzt – und führt gleichzeitig, mythologische Erzählungen des kollektiven Bewusstseins verschränkend, virtuos zu grundlegenden Fragen der globalisierten Gegenwart.
Die Regie führt Michael v. zur Mühlen, die musikalische Leitung der Produktion hat Michael Wendeberg.
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„tritonus-Festival 2020/21“ online
Das von Elnaz Seyedi mitgestaltete Festival findet vom 13. bis 19. Juni 2021 digital statt.
Unter dem Titel „ausbrechende Subjektivität“ werden in 7 Konzerten, 4 Lesungen und 3 Vorträgen die späten Streichquartette Beethovens Streichquartett-Kompositionen des 21. Jahrhundert gegenübergestellt: „[…] der Glaube an das Subjekt, das die absolute Einheit aus sich heraus zu stiften vermag […], ist zerrüttet beim letzten Beethoven. Und diese Zerrüttung wird zur Produktivkraft.« So charakterisiert Adorno Beethovens Spätstil und benennt damit das Perspektivische, das dessen späte Streichquartette zu einer unerschöpflichen Inspirationsquelle für alle nachfolgenden Generationen bis heute werden ließ.
Rainer Nonnenmann, Hendrik Rungelrath, Jörg Birkenkötter halten die Vorträge, Henning Scherf hält die Lesungen und die Streichquartette PULSE, GROW Quartet, Eliot Quartett + Hong Yoo, Fidis Quartett, streiffQuartett, Minguet Quartett und Sonar Quartett spielen Werke von Beethoven , Abbasi, Baader-Nobs, Bauckholt, Chen, Cho, Fallah, Gorji, Heintz, Jazylbekova, Jun, Klich, Meyer, Mozart, Pagh-Paan, Reudenbach, Seyedi, Vasquez, Yang und Yokokawa.
Und am 18. Juni um 20:30 Uhr wird ein Konzert mit dem „Minguet Quartett“ gestreamt, bei dem auch Elnaz Seyedis Streichquartett „fragmente über/unter druck“ gespielt wird (LINK).
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Professur für Sebastian Stier
Sebastian Stier wurde auf die Professur für Musiktheorie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin berufen!
Seit vielen Jahren unterrichtet Sebastian Stier bereits als Dozent an der HfM "Hanns Eisler", seit dem WS 2018/19 als Gastprofessor für Tonsatz und Gehörbildung. Nun wurde er dort auf die Professur für Musiktheorie im Fachbereich Tonsatz und Gehörbildung berufen. Wir gratulieren!
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ACHT BRÜCKEN. Musik für Köln
Werke von Annesley Black und Gordon Kampe im Mai 2021 als Stream und im Radio
Pandemiebedingt können die Konzerte beim diesjährgen Festival ACHT BRÜCKEN in Köln nicht live vor Publikum stattfinden. Folgende Werke Annesley Blacks und Gordon Kampes werden aber gestreamt und auf WDR 3 im Radio übertragen:
• 01.05.2021, 16:00 (STREAM) und 19. Mai 2021, 20.04 Uhr (SENDUNG)
Gordon Kampe: "Gespenster und Fahnen" für 8-stimmigen gemischten Chor und Zuspielungen (UA) und "Zehn Symphonien" für Saxophonquartett
WDR Rundfunkchor, Ltg.: Robert Blank / sonic.art Saxophonquartett• 05.05.2021, 18:00 (STREAM) und 20:04 (SENDUNG)
Annesley Black: "Smooche de la Rooche II" für 3 athletisch begabte Schlagzeuger und Elektronik Ensemble Ascolta
• 05.05.2021, 20:04 (SENDUNG) und 06.05.2021, 18:00 (STREAM):
Gordon Kampe: "ERNST BUSCH Musik" für Gesang und Ensemble (UA)
Justin Cauley (Gesang), Ensemble Ascolta -
Orchester-Uraufführung von Joanna Wozny
am 25. April in Katowice (Polen).
Am 25. April 2021 um 18:00 Uhr wird im Rahmen des "Festiwal Prawykonań" für zeitgenössische Polnische Musik im Sala koncertowa NOSPR in Katowice das Werk "Inner Piece" für Ensemble und Orchester von Joanna Wozny uraufgeführt.
Zusammen mit dem Ensemble Kwartludium spielt das Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR) unter der Leitung von Franck Ollu! -
Neu in der Edition Juliane Klein
Die Komponistin Elnaz Seyedi
Wir freuen uns, dass das Gesamtwerk der Komponistin Elnaz Seyedi ab jetzt bei der Edition Juliane Klein verlegt ist! Elnaz Seyedi wurde 1982 in Teheran (Iran) geboren und lebt seit 2007 in Deutschland.
„Elnaz Seyedi arbeitet als Komponistin innerhalb verschiedener Rahmen, um mitten in der Gesellschaft zu wirken“, heißt es in der Laudatio zur Verleihung des Bernd Alois Zimmermann Stipendium 2017 an Elnaz Seyedi. „Ihre Kompositionen fordern durch ihre Tiefenschärfe eine andere Art des Hörens von den aufführenden Musikern und führen zu einer anderen Art des Hörens und zu einer Sensibilisierung der Wahrnehmung des Publikums."
Als erste gemeinsame neue Projekte stehen zwei Musiktheaterwerke an: ein neues Musiktheaterstück in Zusammenarbeit mit Ehsan Khatibi und Thea Reifler (Uraufführung am 10. September 2021 mit dem Ensemble L’ART POUR L’ART in Hannover) sowie eine neue Komposition, die Teil des Musiktheaterprojekts „senza ora – Ein unendlicher Klangraum“ von Désirée Meiser sein wird (Uraufführung am 20. Oktober 2021 in Basel). Außerdem schreibt Elnaz Seyedi neue Werke für das WDR Sinfonieorchester, das Ensemble Ascolta und das Ensemble New Babylon, die im Jahr 2022 ihre Uraufführung erleben werden.
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Rundfunkporträt über Sara Glojnarić
am 3. April auf Deutschlandfunk
Am 3. April 2021 um 22:05 strahlt der Deutschlandfunk im "Atelier neuer Musik" ein Porträt über die Komponistin Sara Glojnarić aus.
Die Sendung von Leonie Reinecke trägt den Titel: "Nostalgie und Retromanie":
Geboren 1991 in Zagreb, zählt Sara Glojnaric nicht nur selbst zu den sogenannten “Millenials“. Sie erforscht auch die soziopolitischen Hintergründe und spezifischen Eigenschaften dieser Generation. Eine Entscheidung zwischen Kunst und Pop musste sie nie treffen. In ihrer Arbeit als Komponistin und Soundkünstlerin vereint sie beides: den Möglichkeitsraum der zeitgenössischen Kunstmusik mit typischen Spezifika breitenwirksamer Popkultur. So beschäftigt sie sich in ihren multimedialen Kompositionen dezidiert mit Nostalgie: „Mir ist aufgefallen“, sagt Glojnaric, „dass es seit der Jahrtausendwende in allen Bereichen von Popkultur immer wieder Revivals gibt – von alten Fernsehserien, Moden oder Musikstilen. Und ich frage mich: Weshalb klammern wir uns an solche Erinnerungen und Gedanken an frühere Zeiten? Was sagt das über unsere heutige Gesellschaft aus?“
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Musikautorenpreis
Hannes Seidl erhält den Nachwuchspreis des GEMA-Musikautorenpreises.
Nachdem die zunächst auf März 2021 verschobene Verleihung des Musikautorenpreises pandemiebedingt noch nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden kann, werden die Preise nun "digital" vergeben. Wir freuen uns, dass der mit 10.000 € dotierte "Nachwuchspreis" 2020 nun an Hannes Seidl überreicht wurde!
HIER ist das Video der Preisübergabe!
In der Begründung der Jury heißt es: "Hannes Seidl beeindruckt durch beneidenswerte Radikalität und Kompromisslosigkeit. Er ist jemand, der sich nie mit Bestehendem zufrieden geben will, sondern lieber nochmal alles infrage stellt und sein ganz eigenes Ding macht. Seidl sei ein Vorbild für viele noch jüngere Komponisten!"
Wir gratulieren!
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Uraufführung von Leopold Hurt
Als Stream im Rahmen des ECLAT-Festivals Stuttgart
Auch das ECLAT-Festival Stuttgart wird dieses Jahr ohne Publikum stattfinden. Mit Live-Konzertstreams aus dem Stuttgarter Theaterhaus, Eigenproduktionen, hybriden Formaten und vielem mehr findet das Festival dieses Jahr auf http://www.eclat.org digital statt!
Am 4. Februar 2021, 20:00 wird ein Konzert mit dem SWR Vokalensemble und dem Trio Greifer live gestreamt, bei dem auch Leopold Hurts neues Werk "Rossbreiten" für drei Zithern und Elektronik seine (digitale) Uraufführung erlebt.Am Fr, 12.3.2021 um 20:05 Uhr, wird das Stück im "Abendkonzert" auf SWR2 gesendet.
Und bereits jetzt ist es auf den Internetseiten des SWR anzusehen! -
TOO BIG TO FAIL
Neues Stück von Annesley Black auf "1000 scores.com"
Reflects upon the classifications relevant/ irrelevant a.k.a. essential / non-essential.
This video/text score for any "non-essential" activity is part of the project "1000 Scores. Pleces for Here, Now & Later”. You don't necessarily need to be able to read music or play an instrument to interpret it. It can be danced, recited, sculpted, cooked, carved, climbed, cared for, push-upped, cleaned, skated or even snowshoed. - Starring: you
https://1000scores.com/portfolio-items/annesley-blacktoo-big-to-fail-tbtf/
Termine
Termine
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14.01.2026, 20:00
Ultraschall-Festival Berlin, Haus des Rundfunks
Hermann Keller: "Verwandlungen" (1976) für großes Orchester (UA)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ltg.: Marc Albrecht
Das Konzert wird live auf Deutschlandfunk Kultur im Radio übertragen!
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16.01.2026, 20:00
Ultraschall Festival Berlin, Radialsysthem V
Sara Glojnarić:
• „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
• „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und ElektronikRundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman
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17.01.2026, 20:00
Festival FRAKZIONEN, Zionskirche Bielefeld
Gordon Kampe: "Moritaten und Sentimentales"
Ensemble Ascolta
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17.01.2026, 19:00
Ultraschall Festival Berlin, Radialsystem
• Annesley Black: "breeding episodes of golden toads 1964-1987"
• Elnaz Seyedi: "Silverback"Trio Accanto
Das Konzert wird live auf Deutschlandfunk Kultur im Radio übertragen!
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18.01.2026, 19:00
Stadtcasino Basel
Sara Glojnarić: "Sugarcoating #4" für Orchester
Basel Sinfonietta, Ltg.: Elena Schwarz
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23.01.2026, 20:00
Deutschlandfunk Kultur, Konzert
Sara Glojnarić:
• „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
• „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und Elektronik
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman
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23.01.2026, 19:00
oenm, Hellbrunner Straße, Salzburg
Sara Glojnarić: "Artefacts #2"
Mimi Doulton (Sopran), Rupert Struber (Percussion)
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27.01.2026, 20:00
"Unerhörte Musik" im BKA-Theater Berlin
Eloain Lovis Hübner: "Mehrfachbelichtete Melodramen"
Frauke Aulbert, voice & beat box
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29.01.2026, 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal
Annesley Black: "Folds Dependent" für Streichquartett
Mivos Quartett
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04.02.2026, 21:30
ECLAT Festival, Theaterhaus Stuttgart
Hans Thomalla: "Nachtmusik" für Ensemble im Raum und Licht (UA)
Ensemble LuxNM, Marcel Weber (Lichtkonzeption)