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Wiederaufnahme von Gordon Kampes "ANOIA"
Am 21. Dezember 2012 erlebt das am 5. Juli 2012 in der Exerzierhalle des Staatstheaters Oldenburg uraufgeführtes Musiktheater "ANOIA" seine Wiederaufnahme.
In "ANOIA" wird das Publikum auf eine Reise in das Innere mitgenommen: Eingesperrt und gefangen in sich begegnen wir Anoia, einer jungen Frau. Stimmen geistern durch den Raum und Klänge, die an Bachsche Kirchenmusik erinnern, werden von bacchantischen Tänzen unterbrochen. Der Abend schwankt zwischen Ritual, Séance und psychologischer Tiefenforschung und fragt nach den Grenzen zwischen Wahn und Sinn. Ein Gesamtkunstwerk mit Sängern, einer Tänzerin, einem Schauspieler und neun Musikern, das Fragen aufwirft und den nicht ganz alltäglichen Wahnsinn untersucht.
Inszeniert hat das Stück Alexander Müller-Elmau, von dem auch das Libretto zu "ANOIA" stammt. Die Musikalische Leitung hat Paul-Johannes Kirschner. Weitere Aufführungen gibt es am 29. Dezember, 4. Januar und 6. Januar. -
"Irgendwie Anders" von Juliane Klein in Stuttgart
Am 2. Dezember 2012 feiert im Kammertheater des Staatstheaters in Stuttgart die Kinderoper "Irgendwie Anders" von Juliane Klein Premiere!
Irgendwie Anders ist fremd und ausgeschlossen, obwohl er alles tut, so zu sein wie die anderen. Und das bringt ihn immer weiter weg von dem, was ihn eigentlich ausmacht. Aber was macht ihn eigentlich aus? Und allein ist er noch immer ...
Zwanzig Menschen zwischen 7 und 82 Jahren stehen in der Inszenierung von Jenke Nordalm und unter der Leitung von Jürgen Kruse in Stuttgart auf der Bühne.
Weitere Aufführungen gibt es im Kammertheater am 3., 7. und 8. Dezember. -
Portraitkonzert von Leopold Hurt
Anlässlich der Verleihung des "Hamburger Bach-Preis-Stipendiums 2011" wird am 2. Dezember 2012 ein Portraikonzert der beiden Preisträger Shen Ye und Leopold Hurt ausgerichtet.
Auf dem Programm stehen von Leopold Hurt die Kompositionen "Fred Ott's Sneeze" und "Erratischer Block". Es spielt das Edcoder-Ensemble.
Das Konzert findet um 20.00 Uhr im Hamburger Club "Terrace Hill" statt. -
Uraufführung von Hermann Keller
Am 1. Dezember 2012 wird in der Tonhalle in Zürich Hermann Kellers "Kammersinfonie - Gespräch ohne Worte" uraufgeführt.
Außergewöhnlich an Kellers "Kammersinfonie" ist, dass die etwa 30minütige Komposition für Großes Ensemble (Flöte, Oboe, Klarinette, Bassklarinette, Fagott, Trompete, Horn, Posaune, Tuba, Schlagzeug, 2 Klaviere, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass) ohne Dirigenten gespielt werden soll, dass die Musiker mit Ihren Instrumenten in ein "Gespräch ohne Worte" eintreten und das Stück von den instrumentalisten selbst zeitlich koordiniert wird.
Gespielt wird die Uraufführung vom Collegium Novum Zürich.
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"Fernorchester" und "Falsche Freizeit"
Im Herbst 2012 sind Hannes Seidl und Daniel Kötter mit gleich zwei gemeinsamen Produktionen in in Leipzig, Dresden, Berlin und Bremen zu erleben.
Nach der Uraufführung von Fernorchester anfang Oktober im Rahmen des "Tonlagen"-Festivals in Dredsen-Hellerau statt wird das Stück vom 8. bis 10. November 2012 dreimal in den Sophiensaelen in Berlin aufgeführt!
"Fernorchester" ist ein Stück nicht nur über die räumliche, sondern auch über die zeitliche Entfernung und ein Protokoll der eigenen Entstehung. In einer über zehn Monate dauernden Entwicklung haben sich die MusikerInnen des Berliner "Ensemble Mosaik" im Wechselspiel von Probe und Transkription mit ihren Kommentaren, Vorschlägen und Fehlern in den Entstehungsprozess eingeschrieben. Die einzelnen von Kamera und Mikrofon festgehaltenen Schritte auf dem Weg hin zu einem Ergebnis sind bereits das Stück. Fernorchester IST sein eigenes Werden, eine sich selbst entwickelnde Variation zwischen Performance, Konzert und Videodokumentation, in die immer wieder der Außenraum einbricht...
Außerdem gibt es noch eine Aufführung von Seidls und Kötters Falsche Freizeit: am 16. November im Rahmen des PGNM-Festivals in Bremen.
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Neue Ensemblekomposition von Annesley Black
Annesley Black hat für das ensemble contemporain de Montréal eine neue Komposition für Ensemble geschrieben, die am 2. November 2012 unter der Leitung von Veronique Lacroix im Banff Center, Alberta (Kanada) uraufgeführt wird.
Das Stück "Jenny’s last rock" hat den Sound der Sportart Curling zum Thema, speziell den Klang der Curlinghalle während des letzten Steins von Jennifer Jones im Finale der "2012 Manitoba Scotties", aufgenommen aus unterschiedlichen Perspektiven, professionell und von Amateuren aus dem Publikum.
Weitere Aufführungen von "Jenny’s last rock" gibt es in Calgary (3.11), Vancouver (5.11.), Winnipeg (7.11.), Montréal (9.11.), Toronto (11.11.) und Ottawa (13.11.).
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"ALLEIN" (Uraufführung) Musiktheater von Juliane Klein
Am Mittwoch, dem 7. November wird Juliane Kleins Musiktheater "ALLEIN" für 2 Sänger, 6 Musiker und 30 Zeitgenossen (Chor) im Rahmen der Klangwerkstatt Berlin uraufgeführt.
„Allein" reflektiert das Bild einer ambivalenten Gesellschaft: Das Ideal einer vollkommenen Freiheit führt zu einer Drift, in der die aggressive Dynamik sozialer Fliehkräfte und die Einzigartigkeit menschlicher Individualität einander begegnen und eine Wegstrecke von ca. einer Stunde miteinander gehen. Das Musiktheater „Allein“ stellt einen Mikrokosmos her, der Ausführende und Zuschauer umgreift. In neun szenischen Stationen wird die Aufmerksamkeit auf die Harmonie oder Disharmonie eines zwischenmenschlichen Geflechts gelenkt. Die Angst, in der Masse unterzugehen, oder das Verlangen danach? Der Ehrgeiz, sich aus der Masse abzuheben, oder die Furcht, bloßgestellt zu werden? Die Inszenierung unternimmt den Versuch, einen tragenden Grundgedanken durch den Einzelnen zum Klingen zu bringen. In jeder Aufführung wird das Potential von Konzept und musikalischem Material spezifisch ausgelotet und im gemeinsamen Agieren aller Beteiligten konkret realisiert. Das Zusammenwirken der individuellen Interpreten ist entscheidender Maßstab für das Gelingen, ebenso wie die Wechselwirkung mit einem konkreten Publikum in der Aufführung.
Die Regie der Produktion hat Holger Müller-Brandes übernommen, die musikalische Leitung hat Jobst Liebrecht. Die Uraufführung findet am 7. November um 20.00 Uhr in der Brüdergemeine Berlin (Kirchgasse 14-17, Berlin Neukölln) statt. weitere Aufführungen gibt es zur gleichen Zeit am 9., und am 10. November.
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Donaueschinger Musiktage
Auch dieses Jahr ist die Edition Juliane Klein wieder mit einem eigenen Stand bei der Notenausstellung der Donaueschinger Musiktage vertreten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an unserem Stand besuchen und einen Blick in unsere aktuellen Partituren werfen. Gern stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung oder zeigen Ihnen die vielfältigen Such- und Recherchemöglichkeiten unserer 2012 komplett neu gestalteten Homepage und Werk-Datenbank.
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Leopold Hurt bei den Hamburger Klangwerktagen
Im Rahmen der Hamburger Klangwerktage wird am 11. und 12. Oktober auf Kampnagel das musikalische Schaffen Leopold Hurts auf vielfältige Weise präsentiert:
Zunächst ist Leopold Hurt als Interpret präsent: am 11. Oktober mit seinem neu gegründeten Decoder-Ensemble für Neue Musik und am 12. Oktober mit seinem Zithertrio Greifer. Anschließend tritt Leopold Hurt als Komponist in Erscheinung, wenn am Abend des 12. Oktober das Ensemble Resonanz die Uraufführung seiner Komposition "Dead Reckoning" für 12 Solostreicher spielt.
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Joanna Wozny beim Warschauer Herbst
Im Abschlusskonzert vom Festival "Warschauer Herbst" am 29. September 2012 steht Joanna Woznys Orchesterkomposition "Loses" auf dem Programm.
Gespielt wird die polnische Erstaufführung der 2006 für das RSO Wien entstandenen Komposition vom National Polish Radio Symphony Orchestra. Die Leitung hat Lucas Vis, der "Loses" auch bereits bei seiner Deutschen Erstaufführung im Rahmen des "Ultraschall"-Festival Berlin im Januar 2011 dirigiert hat.
Termine
Termine
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30.08.2026, 20:03
ARD Radiofestival
Hermann Keller: "Verwandlungen" (1976) für großes Orchester (Mitschnitt der UA im Rahmen des Ultraschall-Festivals Berlin 2026)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ltg.: Marc Albrecht
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05.09.2026, 19:00
ZK/U-Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin
Elnaz Seyedi: ": we with disbelieving eyes ..." (UA)
Ensemble LUX:NM
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10.09.2026
Göttingen, Musik 21 Festival
Eloain Lovis Hübner:
• "Vier kurze Stücke für erweiterte Posaune"
• "gestalt und zersetzung 1" für Akkordeon
• "E 56.9" für Violoncello
• "T 5.48" für TenorsaxophonEnsemble LUX:NM
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11.09.2026, 20:00
Festival Ensemble(s), Paris
Ulrich Kreppein: "Formen der Luft"
Ensemble Cairn
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11.09.2026
Ballhaus Ost, Berlin
Eloain Lovis Hübner: "weltzeituhr" (UA)
Maulwerker
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11.09.2026, 20:00
Kulturkirche Epiphanias, Mannheim
Sara Glojnarić: "Artefacts #3"
Ensemble Scope
Das Konzert wird am 13. September 2026 in der LOKHALLE FREIBURG wiederholt!
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12.09.2026, 19:00
Spółdzielnia Muzyczna Headquarter, Kraków
Eloain Lovis Hübner: "T 5.48" für Tenorsaxophon
Krzysztof Guńka, saxophone
Krzysztof Guńka (Saxophon)
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18.09.2026, 19:00
Theater Winterthur
Gordon Kampe: "Die Verwandlung" - Oper auf ein Libretto von Philipp Löhle nach Franz Kafka (UA)
Sänger:innen des Staatstheaters Augsburg, Musikkollegium Winterthur, Ltg.: Ivan Demidov, Inszenierung: André Bücker
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18.09.2026, 19:00
"Warschauer Herbst" National Philharmonic Concert Hall
Annesley Black: "A sound, a narrow, a channel, an inlet, the straits, the barrens, the stretch of a neck"
Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR), Ltg.: Marzena Diakun
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19.09.2026, 19:30
"Warschauer Herbst", Nowy Teatr
Sara Glojnarić: "Pure Bliss"
Hashtag Ensemble, Ltg.: Lilianna Krych