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hyperMOODbox am Frankfurter Hauptbahnhof
Eröffnung der begehbaren, interaktiven Installation von Annesley Black, Marc Behrens und Julia Mihály am 7. Februar 2018 um 19.00 Uhr!
Einfahrende und abfahrende Züge, Rollkoffer, Schritte, Gespräche, Fahrplandurchsagen, Klingeltöne, Musik, Automatengeräusche….. Die real vorhandenen Geräusche, Bilder und Farben des Bahnhofs werden aufgezeichnet, im hyperMOODbox-Programm audiovisuell bearbeitet und zu Rhythmus und Struktur kombiniert. An vier Sitzplätzen in der „hyperMOODbox“ können Sie so Ihren individuellen Soundtrack auswählen.
Die hyperMOODbox - ein Projekt des Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Themenschwerpunktes "Transit" - ist bis zum 15. Februar immer von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Und vom 25. April bis 4. Mai steht die hyperMOODbox am Hauptbahnhof Darmstadt, vom 2. bis 8. Juli 2018 am Hauptbaghnhof in Wiesbaden! -
"Stadt (Land Fluss)"
Neues Musiktheater von Hannes Seidl und Daniel Kötter im Mousonturm Frankfurt!
Am 16. November 2017 hat in den Sophiensaelen in Berlin das neue Musiktheater von Hannes Seidl und Daniel Kötter "Stadt (Land Fluss)" seine gefeierte Premiere gehabt!
Un wird das Stück in Frankfurt gespielt - und zwar 18. bis 20. Januar 2018 im Mousonturm, Frankfurt.Kötter/Seidls virtuelle Bühnen-Stadtraum-Begehung macht die radikal vernetzte, elektromagnetische Stadt hörbar. Gemeinsam mit Musiker_innen, Performer_innen und der Klangkünstlerin Christina Kubisch bringen sie unterschiedliche Stadtrealitäten auf die Bühne. Den Diskurs um das Recht auf Stadt schreiben sie mit den Mitteln des Musiktheaters fort: Wer hat das Recht, den Raum und seine Grenzen zu gestalten?
Hier finden Sie einen Teaser zu dem Stück!
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Neue Texte in Musikzeitschriften
In den aktuellen Ausgaben des "Seiltanz" und der "NZfM" sind Artikel von und über die Komponisten Annesley Black, Michael Hirsch, Stefan Pohlit und Hannes Seidl veröffentlicht!
"Seiltanz" Ausgabe 15 (Oktober 2017):
• (Anstelle eines Nachrufs): "Vegetatives Wuchern. Michael Hirsch im Gespräch mit Christoph Reimann"
• Stefan Pohlit: "Kurtag - Beckett: Pitch Organisation in Opus 30b"Neue Zeitschrift für Musik 06/2017
• Karolin Schmitt-Weidmann: "Seilspringende Körper. Erwartungsbrüche in Annesley Blacks "Smooche de la Rooche II" (2007) für drei athletisch begabte Schlagzeuger und Elektronik"
• Anne Payot-Le Nabour: "Einander Zuhören. Das neue Projekt «Salims Salon» von Hannes Seidl" -
Portrait-CD Gordon Kampe
Die Ende 2017 erschienene CD „Gordon Kampe - Arien/Zitronen“ ist auf der Longlist 1/2018 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik!
Die Produktion der beim Label „col legno“ erschienen CD war Bestandteil des „Komponistenpreises der Ernst von Siemens Musikstiftung“, den Gordon Kampe 2016 erhalten hat. Sie umfasst sechs aktuelle Kompositionen Kampes in Ersteinspielungen: „Arien/Zitronen“ (2016) für Sopran und großes Ensemble, „knapp“ (2016) für vier Musiker, „Drei Stücke für Orchester“ (2015) für großes Orchester und Zuspielungen, „Zwerge“ (2011) für Ensemble, „Le cœur de la Grenoüille“ (2014) für 28-stimmigen Chor, „Moritaten und Sentimentales“ (2015) für Kammerensemble. Mit: Ensemble Musikfabrik, Sarah Maria Sun, Christian Eggen, Ensemble I.C.E.Q., Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Titus Engel, Johannes Fischer, SWR Vokalensemble, ex-semble, Markus Creed, ensemble ascolta.
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Stefan Pohlit neu im Verlag!
Wir freuen uns, dass ab jetzt das Gesamtwerk von Stefan Pohlit in der Edition Juliane Klein verlegt ist.
Stefan Pohlit, geb. 1976 in Heidelberg, hat in Karlsruhe bei Wolfgang Rihm und Sandeep Baghwati Komposition studiert und anschließend am MIAM der TU Istanbul über das Stimmungs-System des französischen Qānūn-Virtuosen Julien Jalâl Ed-Dine Weiss promoviert. 2012 bis 2014 war er Assistant Professor für Komposition und Musiktheorie am Staatlichen Konservatorium für Türkische Musik der TU Istanbul. Seitdem lebt er als freischaffender Komponist und Dozent in Izmir.
Derzeit arbeitet Stefan Pohlit an einem Streichquartett, das 2018 uraufgeführt werden wird, sowie einer Komposition für Ensemble. Im Oktober erscheint in der Zeitschrift „Seiltanz“ ein Aufsatz von Pohlit über die Tonhöhenorganisation bei Kurtag.
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Preisverleihung an Joanna Wozny
Am 27. November 2017 wird im Schauspielhaus in Graz der Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis an Joanna Wozny verliehen
Der Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis des Landes Steiermark ist mit 10.000 € dotiert und wird im Dreijahresrhythmus vergeben. Die bisherigen Preisträger waren Bernhard Lang (2000), Olga Neuwirth (2002), Georg Friedrich Haas (2004), Peter Ablinger (2007), Klaus Lang (2010), und Gerd Kühr (2014).
Bei der Preisverleihung wird das Schallfeld Ensemble Joanna Woznys Komposition "some remains" spielen.Die Jury hat ihren Vorschlag, den Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis an Wozny zu vergeben wie folgt begründet: „Am Anfang des kompositorischen Prozesses stehen für Joanna Wozny meist die Instrumente, aus deren Möglichkeiten sie dann spezifische Klänge und Klangfarben entwickelt. Durch das Streben, an die Grenzen der Klanglichkeit zu gehen, ergeben sich sowohl sehr komplex strukturierte als auch klanglich hochdifferenzierte Stücke, die auch technisch an die Grenzen der Spielbarkeit gehen. So zeichnen sich ihre Stücke einerseits durch instrumentenunspezifische Klänge und andererseits durch „Klänge, die sich sozusagen in Zwischenbereichen abspielen" aus.
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Salims Salon
Am 18. Novemberr 2017 wird Hannes Seidls szenisches Konzert "Salims Salon" beim "rainy days festival" in Luxembourg aufgeführt!
Salims Salon ist ein Raum für experimentelle Musiker*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft, die sich mit dem Fremden, dem Anderssein auseinandersetzen. Salims Salon ist ein Treffpunkt für jene, deren künstlerische Position sich der kulturellen Zuschreibung entziehen will, deren Ansatz individuell, selbstbewusst, gegenwärtig ist. Dem freien Improvisieren und Zuhören steht dabei die getaktete Zeit der Uhr und der Partitur gegenüber. Die Geschichte des Chronometers, die „Kolonisierung der Zeit“, aber auch die Errungenschaften der Synchronizität komplexer musikalischer Strukturen und der Wiederholung stehen einer freien, ereignishaften Zeit der offenen Improvisation in einem kritisch-spannungsgeladenen Verhältnis gegenüber.
Mit: Cedrik Fermont, Jacqueline George, AMET und Seth Ayyaz
Hier finden Sie einen Teaser von Salims Salon!
Weitere Aufführungen:
20./21.03.2018, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin -
Premiere an der Schauburg in München
Am 20. Oktober 2017 feiert Juliane Kleins Kinderoper "Der unsichtbare Vater" in der Schauburg in München Premiere!
Mit der Premiere dieses Stückes startet das Eröffnungswochenende der Schauburg unter der neuen Intendanz von Andrea Groenemeyer. Es ist eine Übernahme der Inszenierung von Sybrand van der Werf am Nationaltheater Mannheim. Die Musikalische Leitung hat Johannes Gaudet
Das Musiktheaterstück basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Amelie Fried, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war. Vor jeder Vorstellung finden Workshops mit jeweils einem Musiker (Percussion, Saxofon oder Akkordeon) und einem Drittel des Publikums statt. In der Vorstellung unterstützen die Zuschauergruppen dann jeweils eine Figur durch ein Lied oder einen Rhythmus, erleben die Situation aus deren Perspektive und werden emotional einbezogen.
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Musiktheater von Annesley Black
Im Rahmen des Festivals "pyramidale" Berlin wird am 29. September 2017 im Freizeitforum Marzahn ein neues Musiktheater von Annesley Black uraufgeführt!
Das Stück mit dem Titel "listening to Vuntut Gwitchin" behandelt die Situation der kanadischen Ureinwohner und spiegelt Annesley Blacks künstlerische Forschung zur Vuntut Gwitchin First Nation Community in Old Crow (Kanada) wider.
Neben Annesley Blacks Musiktheater erklingen an diesem Abend, der unter dem Motto "Kultivieren & Verwildern" steht, auch Uraufführungen neuer Kurz-Opern von Samir Odeh-Tamimi, Kaj Duncan David und Susanne Stelzenbach.
Eine zweite Aufführung gibt es am 1. Oktober 2015 auf dem IGA-Gelände! -
Taschenoper von Stephan Winkler
Am 23. September 2017 wird im Rahmen des "Taschenopern-Festivals" in Salzburg ein neues Musiktheater von Stephan Winkler uraufgeführt.
Die Komposition "Schweres tragend", basierend auf einem Text von Max Goldt, wird von Thierry Bruehl inszeniert, es spielt das oenm - österreichisches Ensemble für neue Musik unter der Leitung von Juan García Rodríguez. Außerdem erklingen noch "Taschenopern" von Birke Bertelsmeier, Wen Liu und Gerhard E. Winkler.
Weitere Aufführungen gibt es am 26., 27. und 28.9.
Termine
Termine
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16.01.2026, 20:00
Ultraschall Festival Berlin, Radialsysthem V
Sara Glojnarić:
• „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
• „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und ElektronikRundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman
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17.01.2026, 20:00
Festival FRAKZIONEN, Zionskirche Bielefeld
Gordon Kampe: "Moritaten und Sentimentales"
Ensemble Ascolta
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17.01.2026, 19:00
Ultraschall Festival Berlin, Radialsystem
• Annesley Black: "breeding episodes of golden toads 1964-1987"
• Elnaz Seyedi: "Silverback"Trio Accanto
Das Konzert wird live auf Deutschlandfunk Kultur im Radio übertragen!
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18.01.2026, 19:00
Stadtcasino Basel
Sara Glojnarić: "Sugarcoating #4" für Orchester
Basel Sinfonietta, Ltg.: Elena Schwarz
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23.01.2026, 20:00
Deutschlandfunk Kultur, Konzert
Sara Glojnarić:
• „Everything, always“ für Streichorchester und Zuspielung
• „Ding, Dong, Darling!“ für Orchester und Elektronik
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg: Brad Lubman
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23.01.2026, 19:00
oenm, Hellbrunner Straße, Salzburg
Sara Glojnarić: "Artefacts #2"
Mimi Doulton (Sopran), Rupert Struber (Percussion)
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27.01.2026, 20:00
"Unerhörte Musik" im BKA-Theater Berlin
Eloain Lovis Hübner: "Mehrfachbelichtete Melodramen"
Frauke Aulbert, voice & beat box
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29.01.2026, 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal
Annesley Black: "Folds Dependent" für Streichquartett
Mivos Quartett
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04.02.2026, 21:30
ECLAT Festival, Theaterhaus Stuttgart
Hans Thomalla: "Nachtmusik" für Ensemble im Raum und Licht (UA)
Ensemble LuxNM, Marcel Weber (Lichtkonzeption)
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08.02.2026, 18:00
ECLAT Festival, Theaterhaus Stuttgart
Preisträgerkonzert des Stuttgarter Kompositionspreises, u.a. für:
Elnaz Seyedi: "absolute snow"
Shizuyo Oka(Klarinette), Deepa Goonetilleke (Horn), Åsa Åkerberg (Violoncello)